Nach Zaunfahnenverlust geben Ultragruppen des Chemnitzer FC ihre Auflösung bekannt

Chemnitzer FCBei einem Überfall am vergangenen Freitagabend haben die Gruppen Ultra‘ Bande Karl-Marx-Stadt und Contra Cultura Chemnitz vom Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC ihre Zaunfahnen verloren. Daher haben beide Gruppen ihre Auflösung bekannt gegeben.

Der Überfall ereignete sich auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden, als der Chemnitzer Kleinbus auf einem Rastplatz angegriffen wurde. Nach unbestätigten Gerüchten sollen Fans von Eintracht Frankfurt hinter dem Überfall stecken.

Auf Facebook gaben die Ultras Chemnitz dazu das folgende Statement ab:

„Unendliche Leere, Atemlosigkeit & Schockzustand“, anders können wir unser aktuelles Befinden seit Freitag nicht verdeutlichen. Nix wird mehr so sein, wie es vorher einmal war.

Mit der bedauerlichen aber unvermeidlichen Auflösung der beiden Gruppen „Ultra-Bande Karl-Marx-Stadt“ und der „Contra Cultura Chemnitz“ bleiben wir als einziger Teil der Ultra-Szene Karl-Marx-Stadt in der Südkurve zurück. Und aktuell überwiegt bei uns die Trauer über diesen herben Verlust für die gesamte Fanszene, und den Verlust von Freunden an unserer Seite – in und außerhalb der Kurve. Wir können nur hoffen, dass die entstandenen Freundschaften und das in den Jahren gemeinsam Geschaffene in irgend einer Form erhalten bleiben, und eine starke Szene dennoch weiter fortbestehen wird. Zum Wohle der Fanszene, zum Wohle des Vereines und zum Wohle unserer Heimatstadt. Ihr seid immer willkommen an unserer Seite. Lasst uns gemeinsam aus dieser Niederlage stark zurückkommen und weiterhin alles für unsere Liebe geben!

Der vergangene Freitag hat uns gezeigt, dass wir als Fans im Stadion und auch außerhalb noch enger zusammenrücken müssen!

„Ultras Never Die!“

Ultras Chemnitz 99

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